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Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück: Ein Vorbild

admin

Das Internet ist ja bekanntlich der neustzeitliche Zentralort für Intelligenz und gutes Benehmen, und kaum hatte sich die Co-Vorsitzende der Grünen über ein mögliches „Racial Profiling“ der Kölner Polizei an Silvester beschwert, weil „Journalisten und Passanten … beobachtet hatten, wie die Polizei Männer mit vermutetem Migrationshintergrund am Kölner Hauptbahnhof von vermeintlichen Mitteleuropäern trennte und in einem Polizeikordon festhielt. Die Polizei bedachte sie mit dem Kürzel ,Nafris’, was für ,nordafrikanische Intensivtäter’ steht“ (SZ), wurde es „im Netz“ nach bewährter Art „unglaublich frauenfeindlich und rassistisch. Das ging von Verleumdung bis Gaskammer“ (Peter).

So weit, so üblich und eigentlich kein Grund, vom Frühstück aufzublicken, und daß sich Peters eigene Partei, voran der blöde Özdemir, umgehend von ihr distanzierte, damit die Klientel, für die Multikulti ist, wenn der Gemüsetürke auch Ajvar im Regal hat, nicht unruhig wird: ebenfalls geschenkt. Glücklich vergessen hatte ich allerdings, was für ein klassisch analoger Abort die ungute alte Bild-Zeitung ist. Das Morgenblatt wußte es: „Selten ist eine Parteichefin so abgewatscht worden, selten war das öffentliche Begleitkonzert so gehässig. ,Dumm, dümmer, Grüfri’, höhnte Bild, gemeint: Peter. Grüfri stehe für ,Grün-fundamentalistisch-realitätsfremde Intensivschwätzerin’, erklärte das Blatt etwas bemüht“, dessen stets bemühte Angestellte sich bekanntlich im Arbeitsvertrag verpflichten müssen, nicht für Gaskammern und deren Einsatz einzutreten; was freilich nicht hindert, gegens polizei- und obrigkeitskritische, linksversiffte Gutmenschentum so frei von der Leber weg zu hetzen, als sei Benno Ohnesorg eben erst erschossen worden.

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