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Echte Fälle von Arbeitszeitbetrug (aus dem Märzheft)

admin

Samira L. (38) arbeitete als Reinigungsfachkraft in einem großen Krankenhaus. Jeden Tag brachte sie ihren acht Kindern nicht nur Brötchen von den Patiententabletts mit, sondern auch jede Menge Erreger. Die Folge: Alle naslang lagen die Blagen mit Fiebergrippe darnieder. Als Samiras Mutter sich einmal auf dem Weg zur Kinderbetreuung den Hals brach, brannten bei Samira sämtliche Sicherungen durch: Sie meldete sich krank, um daheim die Heldenmama zu spielen. Als ihr Arbeitgeber ihr tags darauf Blut abzapfte, war keine Infektion nachweisbar. Ihr falsches Spiel flog auf.

Sie hatte vormittags Recht auf Teilzeit und nachmittags frei, doch das genügte der 45jährigen Hauptschullehrerin Tanja Y. (Geschichte, Latein, Lügen) nicht. Wegen angeblichen Burnouts und schwerer Depression fehlte sie wochenlang. Doch als ihr Schulleiter Frau Y. »zufällig« in der Gartenlaube ihres Eigenheims antraf, verriet sie sich: Sie hatte sich nicht erhängt. Ein Disziplinarverfahrenist anhängig.

Altenpflegerin Ingrid Sch. (34) blieb immer wieder wegen »Rücken« oder ähnlicher Wehwehchen der Arbeit fern. Irgendwann meldete sich Frau Sch. nicht einmal mehr krank, eine Vermisstenanzeige am Schwarzen Brett brachte keinen Erfolg …

 

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