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Tod einer Leistungsgesellschaft (aus dem Märzheft)

admin

Protokoll eines Verbrechens: So sieht der Tag im Leben eines Teilzeitlers aus

  • 11:00 Aufstehen
  • 12:00 Mittagsschlaf
  • 15:00 Aufstehen
  • 16:00 Arbeitsbeginn (Homeoffice)
  • 16:03 Käffchen
  • 16:05 Shitstorm auf Twitter wegen des Reiche-Kommentars zur Teilzeit starten
  • 16:39 Kiffchen
  • 17:01 Zoom-Call mit der eigenen Katze
  • 17:12 Beschwerde bei der Gleichstellungsbeauftragten wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz
  • 17:48 Online neue Arbeitsoutfits shoppen (Schlafanzug, Schlafmütze, Wärmflasche, Kerzenhalter)
  • 18:14 Pizza bestellen
  • 18:17 Serie »Boah, Bahn« mit Anke Engelke pitchen
  • 18:42 Vor dem Fernseher einschlafen
  • 23:00 Acht Überstunden aufschreiben, Feierabend

Die dunkle Seite der Freizeit: Ein Kommentar von »Mördermann« Uwe Krechel

9 von 10 Morden werden in der Freizeit verübt. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Zufall, ist in Wirklichkeit keiner. Denn Freizeit bietet nicht nur Möglichkeiten zum Däumchendrehen und Faulenzen, sondern auch zu Tagträumereien: Diese Nase passt mir nicht, jener Vorgesetzte war gemein zu mir, sein Mercedes sollte eigentlich mir gehören … Gründe, ein Lebenslicht auszublasen, sind rasch gefunden – und oft bleibt es nicht bei einem Mord. Ist der Freizeitmörder erst auf den Geschmack gekommen, bringt er leichtfertig jeden um, der ihm irgendwie blöd kommt. Nicht selten wendet er dabei immer raffiniertere Methoden an, die er, wie könnte es anders sein, mit neuen Morden finanziert. Es ist nicht übertrieben zu sagen: Anträge auf Teilzeit von heute sind der Zivilisationsbruch von morgen.

Nur im Märzheft:

  • Wie Ärzte uns wirklich krankschreiben
  • Wie Arbeitgeber unter ihren Teilzeitkräften leiden
  • An diesen Liedern erkennen Sie Totalverweigerer

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