Briefe an die Leser | August 2025
Und alles Gute zur Trauung, Annina Semmelhaack und Hagen Reinhold!
Zugegeben: Die unter der Überschrift »Ex-Pornostar heiratet FDP-Politiker« veröffentlichte Nachricht von Ihrer Heirat hat unser kleinbürgerliches Gemüt in Wallung gebracht. Man stelle sich so einen Fall in der eigenen Familie vor: Wen man sich da ins Haus holt! Der ganze Bekanntenkreis mit all den unseriösen Gestalten aus der Halbwelt! Das verruchte Image, die hinlänglich dokumentierten Verbindungen zur Drogenszene! Letztlich haben wir uns aber wieder gefangen – in unserer aufgeklärten und toleranten Welt sollten auch FDP-Politiker eine zweite Chance bekommen.
Traut sich ganz allein: Titanic
Sehr progressiv, »Spiegel«!
Wie absurd das Mitmeinen aller Gender bei generisch verwendeten Formen sein kann, zeigst Du an überraschender Stelle. Als wir gierig Deinen Artikel »Wie Sie Ihre Füße jetzt schnell noch sommertauglich machen« aufsogen, um schnell noch unsere eigentlich für den Winter optimierten Füße irgendwie halbwegs sommertauglich zu bekommen, erwischte uns Dein Einschub beinahe auf dem falschen Fuß: »Eine Podologin erklärt, was Füße brauchen, um fit und gepflegt zu sein. (Männer sind hier ausdrücklich mitgemeint.)«
Männer sind also mitgemeint, wenn bei Dir von Füßen gesprochen wird? Das ist sehr originell – und auch irgendwie treffend: Männer stinken ja tatsächlich immer ein bisschen käsig und alle Welt tritt andauernd auf ihnen herum.
Wo wir gerade Deine Aufmerksamkeit haben, wollten wir im Namen der männlichen Kollegen nachhaken: Was ist es denn jetzt, was die Herren brauchen, um fit und gepflegt zu sein?
Fragt ungehobelt:
Dein Fußvolk von Titanic
Respekt, Rapper Ski Aggu!
Du hast auf Deinen Konzerten Ruhebereiche geschaffen, insbesondere Schwangere und Neurodiverse sollen von diesen profitieren. Wir sagen: Bravo! Und: Jetzt nicht nachlassen. Haben nicht mehr Leute Ruhebereiche verdient? Oder gleich ein ganzes Konzert, auf dem Du nicht ein einziges Wort von Dir gibst? Da hätten dann wirklich alle was von. Und sogar wir würden es gerne besuchen.
Meint ganz leise:
Deine Still-Kritikerin Titanic

Professorales Orakel Marina Münkler!
Sie sind Inhaberin einer Professur für Ältere und frühneuzeitliche Literatur und Kultur an der TU Dresden und damit anscheinend nicht ausgelastet. Jedenfalls kommen Sie hin und wieder als One-Size-Fits-All-Stimme der Vernunft beim Deutschlandfunk zum Einsatz und kommentieren dort im Rahmen der Sendung »Der Tag mit …«, was immer die Moderation Ihnen vorsetzt. Als Fußnotengeberin für Schlagzeilen jeder Couleur leisten Sie für die Probleme der Gegenwart mithin das, was »Professor« Hellmuth Karasek früher in Panelshows darbot, wenn er sich als Zeitzeuge der kompletten Nachkriegsgeschichte von Beatlemania über Brandts Kniefall bis hin zum Mauerfall feilbot.
Aber sagen Sie mal, Frau Münkler: Waren die Promotion über historische Reisebeschreibungen und die Habilitation über Faustdichtung wirklich gut angelegt, wenn Sie heute mit den Peer Reviews, Klausuraufsichten und Prüfungskommissionen jedes Mal aussetzen, sobald der Rundfunk durchklingelt? Nur um dann beispielsweise zum Weltnichtrauchertag minutenlang sachkundige Einschätzungen abzuliefern wie »Die Frage ist, ob das was bringt« oder »Kann ich nicht beurteilen«, jeden zweiten Gedanken mit »von daher« einzuleiten und insgesamt zu dem Schluss zu kommen, man könnte es durchaus so, aber selbstverständlich auch so sehen? Oder haben Sie eine Wette mit Ihrem Mann Herfried laufen, dass den Müll rausbringen muss, wer pro Monat weniger in den Medien auftritt?
Schreibt sich vorläufig nicht in Ihre Sprechstunde ein: Titanic
Bitte sachlich bleiben, SPD-Bundestagsabgeordnete Rasha Nasr!
Das verlangten Sie von Ihren Kritiker/innen in einem Posting auf Instagram, in dem Sie sich rechtfertigten, für die Aussetzung des Familiennachzugs von geflüchteten Menschen gestimmt zu haben. Sie seien persönlich nicht von der Maßnahme überzeugt, hätten aber aus Verantwortung für die Koalition so gestimmt.
Sie fragten sich außerdem, ob diejenigen, die Sie nun kritisierten, es besser fänden, wenn die AfD politische Verantwortung übernehmen würde. Och, na ja: Für die Flüchtenden macht es ja keinen richtigen Unterschied, ob eine rassistische Maßnahme wie der gestoppte Familiennachzug federführend von Ihnen oder einer AfD-Politikerin beschlossen wird.
Ihre stets sachliche Kritikerin Titanic
Sie, baden-württembergischer Innenminister Strobl,
haben die deutsche Bevölkerung dazu aufgefordert, für den Notfall zu Hause Vorräte anzulegen. Sie berichteten zudem, dass Sie selbst für Notlagen haltbare Lebensmittel eingelagert hätten, unter anderem Büchsenwurst. Die Redaktion hat sich Ihre Worte zu Herzen genommen und nun im Falle einer Krisensituation ähnlich topmoderne Lebensmittel vorrätig: Kaffeeweißer, Hering in Aspik, Kalte Schnauze, Zwieback, Rollmops in Aspik, Dauerwurst, Falscher Hase und Schweinskopf in Aspik.
Kann die Katastrophe jetzt kaum erwarten: Ihre Titanic
Dass Du, »Esquire«,
keine dieser komplett überflüssigen Publikationen aus dem Hause Burda bist, sondern so wohlformulierte wie zu Ende gedachte Lifestyle-Hilfe im Angebot hast, zeigst Du pünktlich zur Ferienzeit mit diesem Bekenntnis zum spätkapitalistischen Leistungswillen: »Holiday-Hacking: Mit diesen 15 Tipps wird Ihr Urlaub so erholsam wie nur irgendwie möglich.«
Erholt sich auch am besten unter Druck: Titanic
Und Sie, Jens Spahn,
haben ██ ███████ ████ █████████, ohne ██ ████ ███████ ██ ██████, was bei uns die Frage aufkommen lässt, ob Sie ██████ ███████ bzw. »██████« am ██████ ███ ██████ ███, und falls ja, ob Ihr ██████ █████ ███████ mit Verlaub, ██████. Ja, haben Sie ██████ █████████ eigentlich ████ ██████ komplett ███████ ███████ und sind ████ ██████████? So oder so bleiben Sie für uns ein ████████ █████████ mit ██████ █████ ███████ █████████ ███.
Wünscht Ihnen █████ ███ █████████: Titanic

Ringring, liebe »SZ«!
Mittels Post auf Instagram möchtest Du etwas provokant wissen: »Wo befindet sich euer Smartphone gerade? In Griffweite? In der Hosentasche? Oder vielleicht sogar in eurer Hand?«
Diese sehr gute Frage würden wir gerne mit einer Gegenfrage beantworten: Wie stellst Du Dir eigentlich vor, dass Leute Instagramposts lesen? Bzw. wie wird denn in Deiner Redaktion Social Media konsumiert? Drucken Deine Leute die Feeds da alle paar Stunden aus und lesen dann stapelweise DIN-A4-Zettel? Dazu haben sie dann vielleicht Schere und Buntstifte zur Hand, um hier mal ein Herzchen auf einen Beitrag zu malen oder da mal einen zum »Teilen« auszuschneiden?
Um es in etwas veralteter Social-Media-Sprache auszudrücken, musst Du dann wohl »heute Jahre alt« werden, um zu erfahren, dass fast alle außer Dir Instagram auf ihren Mobiltelefonen lesen und somit fast alle Leser/innen dieses Posts ihr Handy »sogar« gerade in den Händen halten.
Ach, das wusstest Du, und der Post war einfach nur an Menschen gerichtet, die gerade bei jemandem über die Schulter mitlesen?
Dann wollen nichts gesagt haben:
Deine Digital Natives von Titanic
Stillgestanden, Sigrid Nikutta!
Als Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn und Vorstandsvorsitzende von DB Cargo haben Sie T-Online über Ihren aufreibenden Job Auskunft erteilt: Sie sollen den hochdefizitären Güterverkehr unter dem Druck einer EU-Vorgabe bis 2026 profitabel machen. Auf die Frage, ob sich die neue Bundesregierung überhaupt für den Bahnverkehr interessiere, sagten Sie: »Ich nehme äußerst positiv wahr, dass die Schiene und auch der Güterverkehr eine Rolle spielen – und vor allem auch im Koalitionsvertrag verankert sind. Das ist ein sehr gutes Zeichen. Zumal die Bahn für die militärische Logistik ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Mit Schnellschüssen rechne ich aber nicht.«
Wir freilich schon; sehen Sie sich doch die Weltlage nur mal an.
Schlägt Ihnen vor:
Ihre internationale Beobachterin Titanic
Ertappt, Christian Dürr!

Sie sind der neue Parteivorsitzende der FDP und fingen online eine hitzige Debatte mit Ihrem ehemaligen Koalitionspartner an: »Liebe Grüne, es nervt! Hört bitte auf, bei Hitze im Sommer (und bei Regen) eure gesamte Klimaerzählung zu posten. Wir haben gerade, wie man früher sagte, sehr schönes Wetter.«
Wir wollten uns gerade über Ihren Edelmut freuen, so für den Sommer in die Bresche zu springen, Dürr! Bis wir noch mal einen Blick auf Ihren Namen warfen und zu dem Schluss kamen, dass Sie sich wohl eher persönlich angegriffen gefühlt haben und zurückschlagen wollten, oder?
Durchschaut Sie eiskalt:
Ihre Titanic
Warum, Stadt Pirmasens,
Du die von Dir in Verbindung mit der Hugo-Ball-Gesellschaft herausgegebene Zeitschrift »Hugo-Ball-Almanach. Studien und Texte zu Dada« nicht »Hugo-Ballmanach« genannt hast, wird nie verstehen:
Dadadeine Titanic
Versöhnen, »WDR«,
möchtest Du Deine politisch gespaltene Zuschauerschaft, ergo die Gesellschaft. Das bekräftigte Anfang des Jahres Deine Intendantin Katrin Vernau, als sie in einem Interview forderte, das Fünftel AfD-Wählender im Programm nicht weiter auszuschließen. Da passt es ja nur zu gut, dass Du in Deiner Dokumentation »Gen Zerrissen« eine Autorin der Jungen Freiheit als Vertreterin des »konservativen Spektrums« vorstellst.
Damit stimmst Du endlich nicht mehr in den spalterischen Chor von Politik- und Medienwissenschaft ler/innen ein, der die Junge Freiheit als Sprachrohr der Neuen Rechten oder schlicht rechtsextrem bezeichnet. Toll! Wenn Du so versöhnlich weitermachst, darfst Du vielleicht sogar noch ein paar Jahre weitersenden, bevor das konservative Spektrum Dich zwecks Volksversöhnung abschafft.
Weissagt Dir ganz besonnen: Titanic
Cool bleiben, Kölner Stadtverwaltung!
Wie die Kölnische Rundschau berichtete, wummerten die Heizungen im städtischen Hölderlin-Gymnasium während der Hitzewelle Anfang Juli in 26 von 70 Räumen auf Hochtouren. Während draußen bei 39 Grad im Schatten der Asphalt flirrte, ließ sich das Wärmesystem nämlich partout nicht runterregulieren.
Nachdem Dir das Problem bereits im März gemeldet worden war, kam die Störmeldung aus unbekannten Gründen erst Mitte Juni bei der zuständigen Abteilung an. Der Grund für die Störung war schnell gefunden: In den Klassenzimmern waren als Temperaturregler von Dir nur unzureichend funktionierende »Behördenmodelle« verbaut worden, die es Pennäler/innen unmöglich machen sollten, mit ihren kindlichen Wurstfingern selbstständig an den Heizkörpern herumzufummeln. Warum Schüler/innen, denen Du das Periodensystem und lineare Algebra zutraust, zu blöd sein sollten, an einem Thermostat zu drehen, wenn sie schwitzen oder frieren, bleibt wohl auf ewig Dein Geheimnis. Wie auch immer: Bis das Problem behoben ist, solltest Du das einzig Richtige tun und selbst in die Räumlichkeiten des Hölderlin-Gymnasiums ziehen, während Du den Schulklassen Deine vollklimatisierten Amtsstuben überlässt. Und vielleicht einen Antrag beim Kultusministerium stellen, »Heizungsreglerkunde« als Abiturfach einzuführen. Aber nur rückwirkend und exklusiv für städtisches Personal!
Grüße aus der Redaktionssauna von Titanic
Achtung, Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU)!
Sie haben bei Markus Lanz eine verpflichtende Sprachförderung für Kinder gefordert, die, egal woher sie kommen, unzureichende Deutschkenntnisse haben. Zuvor waren Sie von einer langjährigen Grundschullehrerin mit der Aussage konfrontiert worden: »Kein Kind weiß mehr, was eine Hecke ist.«
Jetzt mal keine Schnellschüsse, Prien! Dank der Mobilmachungspolitik Ihrer Regierung hat zumindest jeder Erstklässler bald wieder eine Vorstellung davon, was ein Heckenschütze ist, und kann sich die Bedeutung des Strauchwerks davon ableiten.
Piu, Piu! Titanic

Moment mal, »Funk«!
Über eine Stellenanzeige suchst Du Menschen, die das Gesicht für Dein neues journalistisches Format werden wollen. Diese sollten »im Idealfall« journalistische Erfahrung haben. Verstehen wir das also richtig: Man kann Dein journalistisches Format im Zweifelsfall auch ohne jegliche journalistische Erfahrung moderieren? Eine große, klickgeile Community auf Social Media zu haben, reicht auch, um den Job zu bekommen?
Hat die Bewerbung dann schon fertig: Titanic
Ja mei, Markus Söder!
Haben wir uns etwa verhört? Oder sagten Sie bei Ihrer Rede anlässlich der Eröffnung des diesjährigen Münchner Filmfests ernsthaft, dass Bayern »so etwas wie Hollywood« sei und München einen ganz speziellen Boden für »große Gefühle« biete? Denn dann wäre ein geradezu filmreifes Wunder passiert: Wir sind genau Ihrer Meinung! Mit all seinen hügeligen Landschaften voll exotischer Kreaturen und schillernder Bösewichte, mit Menschen in den wundersamsten Kostümen und den oft bitter nötigen Untertiteln fühlen wir uns in Bayern auch oft wie in einer Hollywoodproduktion. Und große Gefühle, die kennt der Münchner: Sehnsucht (nach bezahlbaren Mieten), Angst (vor verpfuschten Schönheits-OPs) und eine unstillbare Liebe (zum Rechtsstaat).
Glaubte immer an ein Happy End zwischen uns: Titanic
Verstörend, »Das Stadtgespräch – Rheda-Wiedenbrück«!
Du informierst als Gratis-Magazin die Bewohner/innen der sympathischen Stadt an der A2 über Neuigkeiten und anstehende Events. Besonders aufgemerkt haben wir bei Deiner Bildauswahl für einen Artikel zu den anstehenden Ferienspielen der Stadt. Dort zeigtest Du einen vermutlich nicht mehr als zwölf Jahre alten Jungen mit einem Gewehr an einer Schießanlage und titeltest: »Gemeinsam mehr erleben – Spiel und Spaß vor der eigenen Haustür«.
Du hast offenbar eine sehr eigene Auffassung von Spaß. Wir jedenfalls können uns Lustigeres vorstellen, als frühpubertierende Jugendliche mit scharfen Flinten vor der Haustür lungern zu haben. Aber vielleicht ist der Bezug zu Waffengewalt auch ein anderer, wenn man in einer Stadt lebt, die als Heimat der Tönnies-Schlachtfabrik in erster Linie dafür bekannt ist, täglich Zehntausende Schweine ins Jenseits zu nieten.
Denkt jedoch trotzdem, dass Du den Schuss nicht gehört hast: Titanic
Sind Sie doof, Boris Becker?
Da sind Sie gerade eh überall in den Medien, weil sich Ihr erster Wimbledonsieg zum 40. Mal jährt, und dann legen Sie noch völlig unnötig nach, indem Sie Ihr fünftes Kind zeugen. Das war aber nicht gut durchdacht: Warum haben Sie sich das nicht für nächstes Jahr aufgespart? Dann hätte es doch doppelt so viel Aufmerksamkeit gegeben!
Jetzt müssen Sie sich für 2026 was anderes überlegen: Vielleicht noch mal Steuerhinterziehung? Oder wieder Insolvenzverschleppung und Gefängnis? Oder Sie pflanzen sich direkt noch mal fort – wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Gemischten Doppel (Zwillinge)?
Nur so als Input von
Ihrer Titanic

Sie, Charlotte Würdig, Exfrau von Sido,
sind, wie bereits erwähnt, die Exfrau von Sido, und sprachen sich Ihren Kummer darüber von der Seele, ständig auf Ihre Funktion als Exfrau von Sido reduziert zu werden: »Mich nervt das so krass, dass die Pressewelt es nicht hinkriegt, dieses ›Exfrau von‹ wegzulassen«. Ob eine laut Ihnen, Charlotte Würdig (Exfrau von Sido), geplante Namensänderung wirklich dazu führen wird, dass Sie künftig nicht länger als Exfrau von Sido annonciert werden, vermögen wir nicht einzuschätzen. Möglicherweise wird Ihr Wunsch jedoch schneller in Erfüllung gehen, wenn Sie ihn nicht mehr über Ihren Podcast »The Real Ex-Wives« mit der Welt teilen.
Ex-und-hopp-Grüße von Ihrer Titanic
Und noch mal Du, »Spiegel«,
nennst eine Deiner Podcastfolgen folgendermaßen: »Vorurteile über Einzelkinder – woher sie kommen und wie wir sie loswerden«. Wir mussten mit Geschwistern aufwachsen, nicht immer zu unserer größten Freude, und verstehen daher Deinen Impuls, gegen andere, die dieses Schicksal nicht teilen, neidvoll zu sticheln. Aber ist es nicht doch etwas drastisch, Einzelkinder gleich loswerden zu wollen?
Wir glauben jedenfalls: Durch solche Artikel werden die Vorurteile ihnen gegenüber auch nicht unbedingt weniger. Und zu der Frage, wo Einzelkinder herkommen, magst Du da vielleicht noch mal recherchieren?
Fragen Deine Nesthocker von Titanic
Zum Nachdenken angeregt, »Spiegel«,
hast Du uns mit Deiner Schlagzeile zum Krieg in Nahost: »Israel-Iran-Krieg: Empathie ist nicht jedermanns Sache«. Dabei kam uns der Gedanke, dass, wenn Empathie jedermanns Sache wäre, es Kriege möglicherweise gar nicht gäbe und somit Deine Überschrift ziemlich sinnlos wäre. Ist sie aber auch so.
Teilt Dir hart und unempathisch mit: Titanic